Markus Grundtner

Autor, Jurist und Ex-Journalist

Rezensionen

Über „Die Dringlichkeit der Dinge“:


Zielpunkt Triest

Markus Grundtners „Die Dringlichkeit der Dinge“ ist eine Liebesgeschichte mit reichem Bezug auf Italo Svevo.

Eine temperamentvolle Italienerin, die den Eindruck erweckt, „als ob sie noch nie den Kopf einziehen oder klein machen hätte müssen“, zerrt ihren schweren Rollkoffer zu einem Bücherschrank in der Wiener Innenstadt. Sie öffnet ihn und stellt Bücher ins dafür vorgesehene Regal. Ein junger Wiener, der gerade sein Studium der Rechtswissenschaften beendet hat, greift sich eines dieser Bücher: die zweisprachige Ausgabe von „Zenos Gewissen“, dem tragikomischen Roman von Italo Svevo, dessen Erscheinen 1923 die literarische Moderne in Italien einläutete.

„Entschuldigung, darf ich bitte mein Buch wiederhaben?“, fragt Klaudia. „Nein, das ist nicht möglich“, sagt Mathias, „aktuell sind sie weder Besitzerin noch Eigentümerin des Buchs.“ Und weiter: „Eine Sache zu besitzen, heißt, von ihr besessen zu sein.“ So geht es hin und her im vielleicht sophistischsten Flirt der jüngeren Literaturgeschichte. Er endet im Abgrund aller Schlagfertigkeit, denn „als sie ihren Blick zu Boden wendet, stürzt unser Rechtsraum, den wir zu zweit erschaffen haben, in sich zusammen, die Sekunden und Minuten laufen gemäß der geltenden Rechtslage weiter“.

Wenn ein Rechtsraum einstürzt, entsteht ein Trümmerhaufen aus vermeintlichen Gewissheiten. Aus dem Schutt lässt sich aber etwas konstruieren. Es ist der Liebesraum, der entsteht, zwischen einem Paragraphenreiter und einer Literaturwissenschaftlerin. Sie hat Heimweh nach ihrer Heimatstadt Triest und zudem mit Ende dreißig einen dringenden Kinderwunsch. Er ist Berufseinsteiger mit der Aussicht, in einer der angesehensten Kanzleien der Stadt zu arbeiten. Er will Karriere und Planbarkeit. Sie sucht nach romantischen Impulsen, die ihrem Leben Sinn und Zweck verleihen. Und sie ist auch talentiert darin, diese Impulse hervorzurufen. So kommt es, dass Klaudia und Mathias nach Triest fahren, um dort eine Liebesbeziehung zu faken, mit der sie einen Makler beeindrucken wollen, der Klaudia eine Wohnung vermieten soll, in der sie als Kind gelebt hat und sie aus familientherapeutischen Gründen wieder bewohnen möchte. Mathias, der Sicherheitsmensch, macht mit.

Wären sie Gewässer, dann wäre Klaudia das Meer und Mathias ein Kanal: „Nach vorgegebenen Regeln errichtet, lenkt er einen Fluss, der sonst alles mit sich reißen würde, in eine geordnete Bahn.“ Da sind die Konflikte programmiert. „Was hast du plötzlich gegen meine Ausstrahlung?“, fragt Mathias einmal. „Sie flackert wie eine Glühbirne, bevor sie erlischt“, entgegnet Klaudia nicht ohne metaphorisches Talent. Wenn diese Frau spricht, dann sitzt das. Deswegen verlegt sich Mathias zunehmend aufs Schweigen. Und obwohl das alles – dieses Arrangement, diese Liebe – seltsam ist, folgt man dem ungleichen Paar blindlings ins Glück. In dem Maße, in dem einem Klaudias notorische Unzufriedenheit auf die Nerven fällt, geht einem indes auch der pedantische Karriere-Eskapismus von Mathias gegen den Strich. Er treibt nichts voran, überlasst alles den Regelwerken des Rechts und strauchelt von Zufällen geleitet durch sein Leben – so wie sein literarisches Alter Ego Zeno Cosini. Aber: Mathias braucht Klaudia. Vor dem Auge des Lesers verschmelzen sie zu einer juristischen Person.

Wie Markus Grundtner die Sprache des Rechts mit Konventionen einer Sprache der Liebe zusammenbringt, ist ungeheuer witzig. Eine Schwangerschaft wird zum „schwebenden Verfahren“, eine Geburt zur „Räumungsklage“, wie es auf der Geburtsanzeige heißt. Doch ist dieser Roman nicht nur komisch, sondern liefert auch eigenwillige Sprachkritik. Worte, heißt es einmal, seien da, um gehalten zu werden. Das gelte auch und insbesondere für unklare Worte. „Wer sich nicht die Zeit nimmt, genau zu formulieren, muss damit leben, die Folgen seines ungenauen Umgangs mit der Sprache zu tragen.“ Das gilt immer wieder auch insbesondere für die Literatur, die nur dann gut ist, wenn sie meint, was sie sagt – es ist die Wahrheit der Fiktion.

So beschert uns dieses Debüt nicht nur eine Erweiterung des literarischen Sprechens ins Fachsprachliche, sondern auch eine unterhaltsame Liebesgeschichte mit sprachkritischem Raffinement. Das kommt erst richtig in Fahrt in Klaudias Heimatstadt Triest, wohin die jungen Eltern von Zwillingen schließlich endgültig ziehen – in die Heimatstadt von Italo Svevo.

(Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung)


Ich HASSE Liebesromane. Also so wirklich. Außer das Debüt von Markus Grundtner. Das Buch fand ich großartig, so liebevoll, zart und humorvoll erzählt, dass man glatt annehmen möchte, Jurist:innen können nette Menschen sein […] In schneller, fließender Sprache mit vielen Dialogen erlebt man die Geschichte hautnah mit. Ein Drehbuch einer Liebe, die sehr ungewöhnlich ist. Locker erzählt kommt auch der Juristenjargon daher, der einen immer zum Schmunzeln bringt und ebenso im Nebensatz zwischen Besitz und Eigentum aufklärt, genauso über Wohnungsverträge und Vergleiche. […] Besonders beeindruckend ist die Metaebene rund um Streit, Schweigen und Vergleich. […] Ein großes Augenmerk sei auf die Innigkeit und Zuneigung gelegt, die in diesem Roman eingeflossen ist […] Ein idealer Roman für den Sommer, wenn einen die Sehnsucht nach Triest nicht mehr loslässt und eine kurze Pause von der anstrengenden Welt benötigt wird.

(Katharina Peham, katkaesk)


Markus Grundtner, Schriftsteller und Jurist, legt mit „Die Dringlichkeit der Dinge“ ein Romandebüt vor, in dem das Leben in allen Facetten direkt, turbulent, spannend, unterhaltsam und tiefgründig zu Wort kommt. Der Wiener Schriftsteller versteht es einmalig Leserin und Leser in eine Lebensgeschichte und dessen Stationen, Herausforderungen und Wirrungen mitzunehmen und gleichsam zu ermöglichen, mittendrin zu sein.

Es ist ein besonderes Sprachflorett in Stil und Inhalt, das Grundtner gekonnt führt und damit zu überraschen wie zu begeistern weiß. Hier traut jemand der Sprache alles zu und die Sprache gibt dies tausendmal in eindringlichen Sprachbildern von Lebenssituationen, Erfahrungen und Erlebnissen, zurück.

„Ein Romandebüt, das beeindruckender und mutiger nicht sein könnte!“

(Walter Pobaschnig, Literatur Outdoors – Worte sind Wege)


Dringliche Empfehlung – 4 von 5 Sternen

Ein kurzweiliger und humorvoller Roman über die vielen Wendepunkte des Lebens. Geprägt von den vielen Rechts(un)sicherheiten des Helden, der am Beginn seiner beruflichen Karriere und einer großen Liebesgeschichte steht, entspinnt sich eine juristische Romanze. Besondere Freude machen die juristischen Wort- und Stilspielereien, die den Roman durchziehen. Zudem gibt es quasi eine Buch-im-Buch-Leseempfehlung für „Zenos Gewissen“ von Italo Svevo, der es nachzukommen gilt.

(Kundenbewertung Thalia)


#Empfehlung:

ein rasanter Roman über das Coming-of-Age eines lebensfremden Juristen, der ohne es zu wollen seine Pläne umstößt, Italienisch lernen muss und die Triester Straße gegen das Meer tauschen wird. „Die Dringlichkeit der Dinge“ von @markusgrundtner.

(@zuina_bua, Twitter)


Als Erstlingswerk sehr gut. Die Kapitel sind in Paragraphen unterteilt, die das Lesen mit deren Bedeutung vereinfachen. Die Geschichte hat einen klaren roten Faden. Themen wie Beruf, Liebe und Beziehung kommen nicht zu kurz. Facettenreiche Charaktere, eine Story, die aus dem realen Leben gegriffen sein kann – eine Geschichte, die das Leben so spielen kann.

(Ilse Herzinger / @vienna_booklover, Instagram & Literaturblog)


Sehr gelungenes Debüt

Ein ebenso gelungenes wie vergnügliches Romandebüt von Markus Grundtner.
Die Mischung aus Alltagsschwierigkeiten verbunden mit den Fallstricken des Arbeitslebens und nicht zuletzt des Liebeslebens, werden auf witzige und intelligente Weise miteinander verwoben. Immer wieder werden auflockernde juristische Wortspielereien eingebaut.

(Kundenbewertung Amazon)


Durch die konträren Charaktere ergeben sich immer wieder witzige Dialoge, in denen der Ich-Erzähler alles in die Sprache des Gesetzes übersetzt und sich so seine eigene Wirklichkeit konstruiert. Das hilft ihm, die Welt und das Leben zu verstehen, das ganz anders verläuft, als er es geplant hat. Die Wortkargheit und mangelnde Spontaneität des Protagonisten bringen aber nicht nur Klaudia zum Verzweifeln, sondern streckenweise auch die Leserin, die einige Längen aus dem (Gesetz-)Buch gestrichen hätte. Dennoch war ich von der neuartigen Idee dieses Romans fasziniert, so wie auch von der Tatsache, dass der Autor ein profundes juristisches Wissen an den Tag legt, das er selbst Laien verständlich vermitteln kann […] Gratulation zu diesem ungewöhnlichen Debüt

(Andrea Maria Kerstinger, Facebook & Instagram)


La più bella cosa è la letteratura! Übrigens, das Buch kann man nur wärmstens empfehlen!

(Patrick Stummer, Programmleitung Linde Verlag)


Wer eine etwas andere Liebesgeschichte mit dem Fokus auf sprachlich ausgefeilten Dialogen, juristischem Humor und einem liebenswerten aber gewöhnungsbedürftigen Hauptprotagonisten erleben möchte, der hat sie hier gefunden.

(Heidrun Scherrmann / @buecherheidrun, Instagram & Amazon)


Der kurzweilige, sympathische Debütroman um eine ungewöhnliche Liebesbeziehung gegensätzlicher Menschen wird in lebendigen Dialogen und trockenem, trotzdem witzigen Juristenjargon erzählt. Gehobene Unterhaltung für alle Bibliotheken.

(Ulrike Gieck-Schulz, ekz.bibliotheksservice)



Ich war großartig unterhalten und spreche eine fette Leseempfehlung aus.

(Marija Marjanovic / @wiener_buchwurm, Instagram & Facebook)


An Die Dringlichkeit der Dinge hat mir besonders die Sprache gefallen. Grundtner gelingt hier ein Spagat zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, zwischen amüsanten Schlagabtauschen und nachdenklichen Passagen, die sich mit Themen wie Einsamkeit, Verlust und Verantwortung befassen. Dass Grundtner nicht nur Literat, sondern auch Jurist ist, spürt man hier in jeder Faser. Mathias und Klaudia sind zwei starke Figuren, deren Beziehung Grundtner feinfühlig und authentisch nachzeichnet. Zu verfolgen wie Klaudia Mathias‘ Grundsätze durcheinanderwirft, wie sie ihn fordert und mit der Undurchschaubarkeit des Lebens konfrontiert, war durchweg spannend und unterhaltsam. Durch den flüssigen Schreibstil und die Kurzweiligkeit dieser 250 Seiten langen Geschichte, kommt es nirgends zu Längen, tatsächlich flog ich regelrecht durch die Seiten. Auch, wenn Mathias mir nicht immer sympathisch war und es mir zeitweise schwerfiel mich in seine, doch etwas anstrengende Weltsicht hineinzuversetzen, war es umso interessanter zu beobachten, wie sich er und Klaudia in ihrem Zusammenspiel weiterentwickeln. Empfehlung!

(Johanna Zimmermann / @buchstabenbaer, Instagram & Buchstabenbaer)


ein kurzweiliger Debütroman, den man schonmal lesen kann

(Martina Hoffmann / @emmasbücherecke, Instagram)


Der Roman lebt definitiv von den beiden Protagonisten, die beide vielleicht etwas überzeichnet dargestellt werden, aber genau das so herrlich erfrischend und unterhaltsam ist. Ich mag die Idee, ich mag die Sprache, die Dialoge und die juristische Spitzfindigkeit. Diese Aspekte machen den Roman definitiv zu etwas Besonderem.

(Marina Schmid / @lesen.ist.liebe, Instagram)


eine Liebesgeschichte der anderen Art mit zwei Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten […] Im Verlauf der Geschichte verlieben sich die beiden – doch es ist ein ewiger Kampf, wobei ich beide Seiten verstehen konnte. Er sieht alles juristisch-pragmatisch, sie leidenschaftlich-emotional. Werden sie ihren „Glücksvertrag“ am Ende erfüllen können? […] Große Leseempfehlung meinerseits!

(Manuela Rosenbichler / @manu.liest, Instagram)


Debütromane interessieren mich oft ganz besonders und Markus Grundtner hat hier auf jeden Fall einen guten Start hingelegt und seine Geschichte ganz nebenbei auch noch in einem sehr guten sprachlichen Stil verfasst. Mir persönlich ist das wichtig; ich finde, dadurch wird die Freude am Lesen immer noch gesteigert. Wer also Lust auf ein sprachlich gelungenes, amüsantes und vor allem für juristische Laien bereicherndes Debüt hat, ist hier genau richtig. Empfehlung!

(Danielle Lorenz / @literat.ur.teile, Instagram)


Der Roman startet mit viel Sprachwitz und Situationskomik, die durch die gegensätzlichen Charaktere der beiden Hauptfiguren ordentlich angefeuert wird […] Grundtner überlässt Ich-Erzähler Mathias die Erzählperspektive, ein weiterer geschickter Schachzug, um durch das konsequente Verwenden juristischen Vokabulars in quasi allen Situationen, die romantische Erwartungshaltung der Leserschaft humorvoll zu unterwandern.
Die Handlung lebt vor allem durch die zahlreichen sorgfältig inszenierten Dialoge, in denen sich die beiden einen ständigen Schlagabtausch liefern.
Trotz der gängigen Klischees, die für eine klare Verteilung der Rollen sorgen, lässt Grundtner seine männliche Hauptfigur eine gewisse Entwicklung durchlaufen. Dabei wirft er einen kritischen Blick ins Jura-Milieu und ihre ausbeuterischen Mechanismen. […] Grundtners Roman liest sich leicht und unterhaltsam weg. Das durch den Klappentext suggerierte Versprechen, eine humorvolle Liebeskomödie zu liefern, löst er vollständig ein.
Klare Lese-Empfehlung für alle, die Freude an schnellen gut komponierten Dialogen haben.

(Britta Röder / @xlcoffeequeen, Instagram & Booknerds.de)


ein unterhaltsamer und kurzweiliger Liebesroman, der durch sein tolles Setting punktet, einen deutschen Leser aber auch über den ein oder anderen unbekannten österreichischen Ausdruck stolpern lässt. Für Leser des Genres – und nicht nur für Juristen – bedenkenlos zu empfehlen, der Glücksvertrag zwischen Autor und Leser muss also nicht widerrufen werden.

(Erik Huyoff, Zwischen Buchdeckeln & Instagram)


Der Schreib- und Sprachstil von Markus Grundtner ist sehr schön und obwohl ich die Konversationen der Protagonisten eher als fordernd empfand, flog ich nur so durch die Seiten.
Leseempfehlung für diejenigen, die gerne Diskussionen, Schlagabtausch und Paragrafen lieben.

(Christiane Fischer / @hamburger.lesemaus, Instagram)


Eine Novität vom Keiper Verlag, sehr sympathischer junger Autor mit großem Hoffnungspotential: Jurist an der Wiener Oper, Journalist, Theater-, Film- und Medienwissenschafter und Autor. Sein wunderhübscher, sagenhaft romantischer Triest/Wien-Roman, der mit Italo Svevos ZENOS GEWISSEN seinen Anfang nimmt.

(Helga Mitterhauser, Literaturabteilung – Buchhandlung Morawa Moser, Graz, Facebook)


Eine Liebesromanze, wie man sie bestimmt noch nie gelesen hat – und eine Leseempfehlung für alle, die es mögen, wenn mit Klischees gespielt und mittels Paragrafen gestritten (oder besser gesagt verglichen) wird. 

(Margarita Kinstner, Literaturgalaxien)



ORIGINELL – AUSGEFEILT – WITZIG

Mit einem Juristen in irgendeiner Form liiert zu sein ist kein Kirmesbesuch. Prioritäten wie sie „normale Menschen“ haben, gelten unter Umständen nicht, mit Vernunft ist dem nicht beizukommen und aller Streit zwecklos. Man hat nicht einfach einen Job, man fühlt sich berufen. Die immense Verantwortung und die Erwartungshaltung von Vorgesetzten sowie Mandanten bestimmen den Arbeitsrhythmus. Den Schlafrhythmus. Die Mahlzeiten. All das hat Markus Grundtner in seinem Romandebüt geschickt zu einer Beziehungsgeschichte verarbeitet, die nicht kitschig sondern realistisch ist. […] Es ist ein humorvolles Buch mit schnellen, intelligenten Dialogen, aber ohne Flapsigkeit.

(Julia Moldenhauer, Ausgebucht & Instagram)


Der juristische Ansatz dieses Romans hat mich besonders interessiert als „Schmalspurjurist“, wie Rudolf Welser uns als Wirtschaftsstudenten in seiner Vorlesung Schadenersatzrecht bezeichnet hat. Auch wenn ich sonst Kriminalromane bevorzuge, so habe ich in dieser Beziehungsgeschichte enorme Spannung erleben dürfen. Gespickt von rechtlichen Schmankerln, die mir teilweise bekannt waren, baut der Roman ein Bangen um die Zukunft der beiden so unterschiedlichen Protagonisten geschickt auf.

(Peter Rosenbichler, Instagram)


Super Buch

Ich bin selbst Rechtsanwalt und da finde ich das Buch megaerfrischend, die Verbindung zwischen Anwaltsalltag und Privatem ist dem Autor sehr gut gelungen. Ich kann aber verstehen, dass das Buch nicht jedem gefallen wird. Es erklärt Juristisches jedoch einfach und anschaulich. Auch für Nichtjuristen klare Kaufempfehlung.

(Bernhard Birek, Amazon)


Diesen Sommer las ich Bücher von Juristen, die Romane über die Branche schreiben. Mein Lieblingsbuch: „Die Dringlichkeit der Dinge“ von Markus Grundtner, eine Anwalts-Story zwischen Wortwitz, Recht und Romantik – mit Schauplätzen in Triest und Wien. […] Autor Markus Grundtner ist ein Wiener Jurist und Inhouse Counsel bei der Staatsoper. Einst war er angehender Anwalt, weiß also genau, worüber er schreibt. Nicht verpassen!

(Karin Schmollgruber – Legado Consulting, Instagram / LinkedIn)


In Die Dringlichkeit der Dinge verknüpft Markus Grundtner einmal mehr seinen eigenen juristischen Hintergrund mit pointierter Erzählkunst. Der beißende Juristenjargon, der bereits in Kurzgeschichten seinen unverwechselbaren Stil auszeichnete, kommt auch in seinem Debütroman wieder unterhaltsam zur Geltung. Mit viel Sprachwitz und Situationskomik verknüpft der Autor Juristenroman und Liebesgeschichte.

(Barbara Seidl, litrobona)


In seinen Debütroman „Die Dringlichkeit der Dinge“ lässt Markus Grundtner zwei verschiedene Welten aufeinanderprallen und verknüpft das alltägliche Leben geschickt und humorvoll mit viel Juristerei. […] Emotionen werden oft in juristischen Phrasen wiedergegeben, was das ganze Buch etwas speziell macht, aber auch wirklich grandios zur Charakterisierung des Protagonisten beiträgt. […] „Die Dringlichkeit der Dinge“ ist eine kurzweilige Geschichte aus dem Leben und erzählt von den alltäglichen Schwierigkeiten Liebe, Karriere und Selbstverwirklichung unter einen Hut zu bekommen.

(Jessy-Belle Heinze, Instagram)


Ein Glücksvertrag mit dem Leser – eine Entdeckung von der Longlist des Österreichischen Buchpreises 2022.

(wal.li, **** von *****, whatchareadin.de, Amazon & wasliestdu.de)


Unterhaltsam muss nicht gleich flach oder banal sein und Markus Grundtner ist ein Kandidat, der sich anschickt, einen weiteren Roman in dieser Richtung zu schreiben, und steht nun damit auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises.

(Anika Falke Papierstau Podcast Österreichischer Buchpreis 2022, Steady-Exclusive)


Es ist also ein Entwicklungsroman, der in seiner Form auch wirklich funktioniert. Das Ganze könnte langweilig werden, aber das verhindern die amüsanten Dialoge und Streitgespräche des so unterschiedlichen Paares.

(Herr Palomar, Büchereule.de)


Ein amüsantes, interessantes Buch, eine originelle Geschichte auch für Lesende ohne besondere juristische Vorkenntnisse. Für mich eine Entdeckung auf der österreichischen Longlist 2022, die mich überzeugt hat.

(Susanne Monz, Circlestones Books Blog, Amazon & wasliestdu.de)


Unter den für dieses Jahr nominierten Titel des Österreichischen Buchpreis ist dies ein Lichtgewicht.
Aber das ist kein Vorwurf, im Gegenteil, der intelligent gemachte Roman liest sich wunderbar leicht. Es geht um die Beziehung eines Paares, Mathias und Klaudia, dessen Verlauf man detailliert mit verfolgt. Die Dialoge sind aufgrund ihres Sprachwitzes wirklich amüsant und gehören zum Stärksten des Buches.
Man muss es wirklich nicht bereuen, diesen Roman gelesen zu haben.

(yellowdog, tyrolia.at & wasliestdu.de)



Ein kluges, dialogreiches Romandebüt, das mit seinem unterschwelligen Humor und den juristischen Wortspielereien für amüsante Unterhaltung sorgt!

(Silke Willmy, Facebook & Instagram)


Eine spannende Handlung jedenfalls, in der der Leser/ die Leserin nicht nur juristisch Verklausuliertes lernt, sondern auch, wie man am effektivsten streitet und daraus den Gewinn der Zufriedenheit zieht – es gibt keine Verlierer, nur noch Gewinner.
Romantik und Recht vertragen sich doch, wenn Liebe mit Ausdauer gepaart ist.
Der Roman zieht anhand der männlichen Hauptfigur die für juristische Laien ungewöhnliche Sprache bis zum Ende durch und zeigt durch juristische Formatierung für Liebes- und Alltagsprobleme einmal einen anderen Blick auf unsere Gesellschaft.

Ein sehr reizvolles Werk, spannend und interessant!

(Eva Riebler, etcetera)


Für die Herbsttage kann ich dir zwei Bücher besonders empfehlen, die ich gerade gelesen habe, und die mich beide berührt haben: “Intimitäten” von Katie Kitamura und “Die Dringlichkeit der Dinge” von Markus Grundtner.

(Sandra Novak, Instagram)


Juristenhumor mit Alltagsromantik – 4 von 5 Sternen

Angenehme Begleitung für die tägliche Busfahrt zur Arbeit. Romantik nicht a la Bridgerton, jedenfalls aber alltagstauglich und realitätsnah. Auch wenn ich die Beziehung von Mathias und Klaudia teilweise sehr anstrengend fand, habe ich das Buch nicht weggelegt. Schöne Abwechslung in meiner bisherigen Literaturauswahl inkl. Juristenhumor (die „Räumungsklage“ war sicherlich ein Highlight), der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Alles in allem jedenfalls eine Empfehlung.

(Kundenbewertung Thalia)


Daß bei der gemeinsamen Buchlektüre eines Paares ein Liebesfunken überspringen kann, dafür gibt es hochgerühmte Beispiele in der Literaturgeschichte. Vergleichsweise neu ist der umgekehrte Fall, daß nämlich der Streit um das Eigentum an einem Buch schließlich zu einer Romanze führt. Erzählt hat diese Geschichte der 1985 geborene österreichische Schriftsteller Markus Grundtner in seinem pointenreichen und höchst amüsanten Roman „Die Dringlichkeit der Dinge“. Die anhaltende Spannung erzielt der Autor durch die Wahl denkbar gegensätzlicher Protagonisten, eines ehrgeizigen Juristen mit berufseigenen Grundsätzen und einer impulsiven Italienerin mit Deutschkenntnissen aus Triest, die sich in den fachspezifischen Wortungetümen ihres Wiener Gegenübers gehörig verheddert.

(Peter Engel, Der Hamburger Bothe – Nr. 12 Oktober 2022)


Der Rücken des Buches ist mit einem Zeichen versehen, das den Inhalt perfekt trifft und die Verbindung von Liebe und Gesetz auf ideale Weise darstellt: Ein schwarzer Paragraph wird ergänzt durch ein rotes Herz. Eine amüsante Liebes- und Lebensgeschichte, mit viel Witz und erfrischenden Dialogen, in denen Markus Grundtner zeigt, wie man aus einem schwerfälligen, langatmigen Juristendeutsch unterhaltsame, kurzweilige Literatur machen kann.

(Gabriele Kögl, Podium 205/206 – Das große Mahl)


Für dieses Buch muss die Dringlichkeit des Lesens ausgesprochen werden.

(Walther Stonet, zugetextet.com)


Grundtner beschreibt dieses Kennenlernen mit viel Witz und arbeitet in rasanten Dialogen Mathias‘ und Klaudias Charaktere heraus. Schnell wird klar: er spricht die Rechtssprache, sie die Sprache der Literatur, er Rechtslatein, sie Italienisch. […] Auf das Kennenlernen, auf dieses erste gemeinsame Abenteuer in Triest folgt ein Verstehenlernen der Sprache der/des anderen und, soviel, darf verraten werden, eine Liebesgeschichte, die Grundtner sehr schön erzählt. Während er die Rasanz der Dialoge beibehält, lässt er seine Figuren nie den Atem verlieren, sich früher oder später immer aussprechen, voneinander lernen.

(Florian Dietmaier, Literaturhaus Wien)


Eine Gschicht also von einem Juristen über einen Juristen, kann das was? Oh ja, und wie! Das war großartig! […] Das war lustig, gscheid und mit viel Wortwitz erzählt – ich hab mich sehr gut unterhalten. Zu Recht ist das Buch auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises gelandet, Leseempfehlung!

(Andrea Mühlberger / mandrea.liest – Wertung: 5/5, Instagram)


In seinem Debüt-Roman schildert Markus Grundtner eine außergewöhnliche Beziehung. Die Sprache ist klar und schnörkellos, kein schiefes Bild, keine falsche Metapher schmälern das Lesevergnügen. Sein Wissen als Jurist setzt er so ein, dass es niemals aufgesetzt wirkt, ebenso die Kenntnisse über die Städte Wien und Triest, so dass nie ein „Regional-Roman“ entsteht, aber alle Ortsangaben stimmig sind. Und Markus Grundtner schreibt die realistischsten und unpeinlichsten Sexszenen. Eine nicht zu unterschätzende Leistung.

(Sascha Wittmann, justament online)


Ein schönes Buch und ein literarisch gut entwickelter Roman, ich habe ihn mit Freude gelesen.

(Luis Stabauer, luis-stabauer.at)



Ein interessantes Buch […] Ich habe mir den Namen Markus Grundtner jedenfalls gemerkt, bin gespannt, was ich noch von ihm hören und lesen werde […]

(Eva Jancak, Literaturgefluester)


Markus Grundtner, aufgewachsen in Ebreichsdorf, ist Jurist in der Wiener Staatsoper und legt nun seinen Debütroman vor, der gleich für den Österreichischen Buchpreis 2022 nominiert wurde. Sein mutiges und äußerst gelungenes literarisches Abenteuer, erzählt durch seine juristische Brille, spielt in Wien und Triest, ein Kapitel auch in Niederösterreich. Sie: Liebhaberin des Lebens, er: Getreuer der Gesetze – eine juristisch versierte Durchdringung der Welt versus die Liebe. Eine doch romantische Symbiose?

(Angelica Pral-Haidbauer, Niederösterreicherin)


Die Dringlichkeit der Dinge ist eines jener Bücher, die auf einmal, also in einer Nacht, gelesen werden. Der Anfang – also das Kennenlernen der beiden – ist packend geschrieben. Stilistisch ist es gut gemacht, für den kurzweiligen Inhalt nicht übertrieben lang. Kürzen hätte man es nicht mehr wesentlich können. Ein paar interessante Zitate aus der Welt der Juristerei und sprachlich teilweise ein sehr hohes Niveau. Die Frage ist, wieviel davon autobiographisch begründet ist und wieviel erfunden. Der Italiener würde sagen: „Se non è vero, è ben trovato“.

(Paul Schwarzenbacher, Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik)


© 2022 Markus Grundtner

Thema von Anders Norén